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Da saß ich nun an der Uni, und vorne ein laberndes Weichei, das gerade ein wenig über eigene Erfahrungen zu erzählen gezwungen war. Ob dieser Tatsache wurde es etwas nervös, was leider zur direkten vermehrten Schweißbildung führte. Zuerst war das nur wenig ansehnlich, denn das Weichei hatte ein nasses Gesicht, doch schon zwei Minuten später war auf dem Tisch eine Pfütze aus des Weicheis Handschweiß, wenig später tropfte es auf den Boden. Langsam hatten auch die hinteren Reihen mitgekommen, daß irgendetwas an der Sekretion des Weicheis nicht in Ordnung war, begann das Wasser doch stetig sich auszubreiten, so daß alle nasse Füße bekamen. Daraufhin retteten sich alle auf die Tische, und die ersten begannen, sich fluchtartig aus dem Fenster zu schwingen. Die beste Entscheidung, denn wenig später stand das Wasser schon kniehoch im Raum (wer weiß, wo diese Mengen Flüssigkeit herkamen...), so daß sich auch die meisten anderen zielsicher in Richtung Fenster bewegten. Als der Raum nunmehr etwa halbhoch gefüllt war, kamen auch die noch verbliebenen Teilnehmer zu dem Schluß daß es jetzt nicht mehr günstig wäre, die Türe zu öffnen und schlichen auch zum Fenster hinaus, welches sie hinter sich wieder zufallen ließen. Danach brachte sich die Redakteurin in Sicherheit, so daß sie nicht verfolgen konnte, was der Dozent und das Weichei taten. Als die Redakteurin jedoch am nächsten Tag wieder zur Uni ging (nein, mit Sicherheit nicht freiwillig), mußte sie feststellen, daß der komplette Trakt wegen Wasserschäden abgeschlossen war. Der Dozent wurde nach Kenntnis der Redakteurin im Krankenhaus behandelt und befindet sich jetzt in psychiatrischer Behandlung, um seine Angst vor Wasser zu überwinden. Was aus dem Weichei wurde, ist nicht bekannt. "Rest in Pieces!"
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