Die Leiden des alten Ralphie???

Ein Brief von Ralphie versetzte die Redaktion der SN in allergrößte Unruhe. Es handelte sich um einen Abschiedsbrief, der an Schizo gerichtet war.

Ich stand so oft an dieser Glastür und hielt nach dir Ausschau. Du warst nie da, nie (Kommentar Schizo: "Es ist doch nicht höflich, daß er mich einfach so duzt."). Ich kam mir so einsam vor hinter dieser Glastür.

So lautet der Anfang des Briefes, von dem wir hier einige Auszüge veröffentlichen. Noch ist kein Sinn zu erkennen.

Daß Glas einen Menschen so von der Welt trennen kann! Doch Schizo, hätte ich Dich erblickt, ich hätte die Tür durchbrochen und wäre zu dir gelaufen, um Dich in meine Arme zu schließen (Kommentar Schizo: "Ich kotz gleich (würg, röchel!)"). Ich dachte, der Rest der Redaktion würde mich hinter dem Glas stehen sehen und Dir von mir erzählen. Doch das taten Sie nie.

So ist es also, Ralphie will uns Schuldgefühle aufzwingen. Aber wir haben das Richtige getan. Ralphies Glastür hätte Schizo kaum interessiert.

Nun habe ich beschlossen, diese Glastür zu zertrümmern und mich in die Scherben zu werfen, Denn du verschmähst mich. Dabei habe ich so viel für dich getan. Ich habe mir beispielsweise abgewöhnt, tuntig zu sprechen, weil ich weiß, daß du das nicht magst. Nun werde ich mich den Scherben dieser Glastür übergeben (Kommentar Schizo: "Ich übergeb mich auch gleich!"), hinter der ich so oft stand und suchte.

Ralphie behauptet, sich aus unerwiderter Liebe umbringen zu wollen. Ralphies neuartiger Sprachstil änderte leider auch nichts an Schizos Gefühlen.

So, gerade hörte ich das Klirren des Glases. Da liegen sie, die Scherben, in denen ich mein Ende finden werde. Schizo, ich hoffe, du wirst ohne mich glücklicher.

So endet Ralphies Brief. Er will also nicht mehr unter den Lebenden weilen. Es gibt da nur ein Problem: Wir glauben ihm nicht. Wir kennen Ralphies lächerliche Tricks, mit denen er Mitleid erregen will.
Schizo glaubt allerdings alles und ist sich über seine Gefühle ("Das habe ich nicht gewollt, oh Gott, das habe ich nicht gewollt!") nicht im Klaren ("Geil, Ralphie ist im Eimer, ich bin ihn los, Yeah!").
Warum verbreitet Ralphie eine solche Freude in der Redaktion, wenn er doch früher oder später mit der lebenden Wahrheit rausrücken muß? Damit gefährdet er die Gesundheit der Redakteure (Ich sehe es schon vor mir: "Schizo, wir verstehen ja, daß du enttäuscht bist, du darfst halt nicht alles glauben, was Ralphie so erzählt, aber das ist kein Grund, uns alle ermorden zu wollen, du solltest deine Aggressionen lieber auf... etc.").

Kommentar: Hey Ralphie, kannst du dich gegen sechs Amokläufer auf einmal wehren? - Arschloch!

S.L.

Zurück zum Archiv

Die Leiden des alten Ralphie